Sunday, December 16, 2018

Abteilungsbericht Hapkido

Jahresbericht der Abteilung HapKiDo für das Sportjahr 2011

In diesem Jahr mussten die Prüfungswilligen bis in Oktober warten, fast ein ganzes Jahr seit der letzten Prüfung. Schließlich bestanden Lars Kopiz, Laura Wagner, Isabella Zecher und Michelle Zecher ihre Prüfungen zum 8. Kup (Gelbgurt). Der Hauptgrund für die lange Wartezeit ist die sehr unregelmäßige Trainingsbeteiligung vieler Schülerinnen und Schüler. Warum in diesem Jahr im Vergleich zu den Vorjahren nur wenige junge Leute regelmäßig trainierten, ist schwer nachzuvollziehen. Zum Teil liegt das an persönlichen Entwicklungen, konkurrierenden Veranstaltungen oder einfach im Zuge des Erwachsenwerdens an geänderten Interessen.

Entgegen den bisherigen Trends wird in den letzten Monaten das „Erwachsenentraining“ (ab 12 Jahre) gut angenommen. Hier gibt es einige Neuzugänge, die regelmäßig trainieren. Auch sind unsere Trainingszeiten in diesem Jahr mehrmals telefonisch nachgefragt worden, aufgrund der frühen Tageszeit (donnerstags 18:00 – 19:30 Uhr) war den Interessenten die Teilnahme aber nicht möglich. Auch den erwachsenen Fortgeschrittenen fällt es immer schwerer, das Training mit beruflichen Verpflichtungen in Einklang zu bringen. Das gilt auch für mich.

Mein Wunsch, eine Vorführung einzuüben stieß bei meinen Schülerinnen und Schülern nicht auf fruchtbaren Boden. Nach der Ankündigung fehlte die Hälfte. Ich habe das Projekt aber noch nicht aufgegeben. Mal sehen, was in diesem Jahr geht.

Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns an den Busecker Ferienspielen mit einem Angebot, das sich gezielt an Jugendliche über 12 Jahre richtete. Der Teilnehmerkreis war mit sechs Schülerinnen und Schülern wieder sehr überschaubar. Obwohl es allen gut gefallen hat, ist diesmal keiner von ihnen im HapKiDo hängen geblieben.

Eine weitere sehr lustige Aktion war ein gemeinsames Training mit einer weiblichen Jugendhandballmannschaft aus Großen-Buseck. Ihre Trainerin, Susanne Richter, hatte ein solches Event angefragt. Im September war es dann soweit: Über 20 junge Frauen, die normaler Weise mit kleinen Lederbällen aufeinander losgehen, kamen in die Rahberghalle. Sie halfen die Matten aufzubauen und beteiligten sich mit sehr großem Engagement an allen HapKiDo-Übungen, die für sie sehr ungewohnt und anstrengend waren. Dennoch hatten wir zusammen einen Riesenspaß, und ein weiteres derartiges Training wird es sicher geben. Leider können die Damen nicht regelmäßig bei uns trainieren, da zeitgleich ihr Handballtraining liegt.

Abschließend möchte ich noch einmal auch die „richtig erwachsenen“ Erwachsenen, also die über 40jährigen ermutigen, an unserem Training teilzunehmen. Man kann jederzeit damit beginnen, unabhängig von Alter oder körperlicher Verfassung. Das Training wird sich sehr schnell sehr positiv auf die Fitness, die Beweglichkeit und das allgemeine Wohlbefinden auswirken.

Für die Abteilung HapKiDo

Andreas Brüll

Abteilungsleiter, 3. Dan HapKiDo